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 Köln
LarsPeters Offline

Unwürdig


Beiträge: 1

25.05.2008 09:45
Schwule in Köln antworten

Köln gilt ja sozusagen als Hauptstadt der Schwulen (neben Berlin auch). In den letzten Jahren beobachte ich die Szene und stelle fest, dass der sogenannte Kölner Schwule keine ist. Die meisten, wenn man sie fragt, kommen irgendwo her vom Land, aus Bayern, aus dem Sauerland oder der Eifel, dem Saarland, Niederrhein oder aus sonstigen Provinzen. Sorry, für das Wort. Aber sobald diese Leute nach Köln ziehen drehen sie durch, sie denken, sie wären jetzt die Kölner Szene aber repräsentieren in keinster Weise den Original Kölschen Schwulen. Seltsamerweise hatte ich mit echten Kölner nie Probleme, aber mit zugereisten Provinzschwuppen schon. Ok, ich kann deren sexuelle Frustration schon verstehen, wenn man jahrelang in der Provinz geärgert wurde und jetzt nach dem Umzug nach Köln denkt, jetzt kann ich endlich hier die Sau rauslassen.

Leider kenne ich wenig "echte" Kölner, die meisten davon halten sich seltsamerweise weitesgehend von der Szene fern. In sofern ist das, was man in Köln in der Szene trifft eher ein Sammelsurium an kranken Persönlichkeiten, die anderswo in ihrer ehemaligen Heimat gedisst worden sind. Das sind aber Leute, mit denen will man nicht wirklich was zu tun haben: sie lästern, sind absolut intolerant und benehmen sich, als seien sie schon immer kölner gewesen. Das ist einfach gelogen, es gibt auch noch echte Schwule, die in Köln aufgewachsen sind. Leider meiden viele von denen die Szene, was ich mittlerweile auch verstehen kann.

Die "Szene" ist ja bereits ziemlich zusammengeschrumpft auf die Leute, die sich als "Szene" defnieren, zumindest habe die Angebote in Richtung "Ausgehen" enorm abgenommen.

Wenn man sich in der Szene bewegt, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, entweder man schließt sich den Klischees an oder man schließt sich nicht an und nimmt die gegenteilige Haltung an. Zwischen den Heteroklischees (Schwule sind krank, die gehören therapiert) und den Schwulenklischees (Heteros sind primitiv und dumm) gibt es kaum vernünftige Beiträge.

Wie so oft, wird eine thematische Gruppe so dominiert, dass ein einigermaßen vernünftiger Mensch keine Chance hat, in beiden Foren unterzukommen. Gibt es denn Schwule, die sich selbstkritisch sehen und ihre Ansichten online stellen ? Die Hetero-Machos interessieren mich genauso wenig, wie Hardcore Schwule, die wiederum Heteros hassen.

Ich möchte wirklich raus, aus dem Talkshow Klischee, wo sich zwei Schwule vor der Kamera (zer)fetzen oder andere Foren, wo Schwulsein im Fussball bespielsweise komlett abgelehnt wird, weil es pervers sei.

Irgendwo muss es doch noch was dazwischebn geben, oder ?

Ich selbst bin von beiden Klischees genervt, dass der Schwulen Lusche, die nichts manns genug ist, mal außerhalb der Szene seinen Standpunkt zu vertreten aber auch von den Schwulenahassern, die immer wieder schreiben, das sei ein kranker Zustand. Dieses Schwarz Weiß denken nervt ziemlich. Ich würde mir wünschen es gäbe mehr offene Foren, aber bei den Schwulen gibts eigentlich nur Chatsysteme (was wieder auf Sex rausläuft), sich selbst kritisch unter die Lupe nehmen ist hier Fehlanzeige. Die meisten Schwulen Seiten haben gar nicht erst ein Forum, obwohl es sicher interessant wäre mal offen zu dskutieren.

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